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Urteil LG München 04.12.2003 Kernspintomographie

M E L D E P F L I C H T   B E I   B A N D S C H E I B E N V O R F A L L 

Reiserücktrittskosten-Versicherung | Unerwartete schwere Erkrankung | Bandscheibenvorfall | Schadensminderungspflicht | Reiseversicherungsvertrag | Stornierung |

BGB

Leitsätze
1. Der Versicherungsnehmer muss den Schaden der Versicherung unverzüglich mitteilen, damit sich die Stornokosten durch weiteres Zuwarten nicht erhöhen.

2. Nach einer Kernspintomografie darf der Reisende nicht warten, bis ihm der Hausarzt den Untersuchungsbefund mitteilt, sondern er muss sich unmittelbar beim Röntgeninstitut nach dem Ergebnis erkundigen, um die Reise sofort zu stornieren.

LG München, Urt. v. 04.12.2003

zum Sachverhalt [26 KB]


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