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Urteil AG München 17.02.2004 Irak Krieg
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B E R E C H T I G T N I C H T Z U R R E I S E - S T O R N I E R U N G
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KREUZFAHRT | Höhere Gewalt | Kündigung | Irak-Krieg | Reisevertrag | Terrorgefahr
BGB § 651 j
Leitsätze 1. Die Gefährdung, die zur Kündigung der Reise berechtigt, ist eine Gefährdung, die durch die Reise entsteht und sich von der allgemeinen Terrorgefahr unterscheidet.
2. Eine Mittelmeer-Kreuzfahrt mit Landgängen in Italien konnte am 25.03.2003 nicht wegen höherer Gewalt im Hinblick auf den Irak-Krieg gekündigt werden. Aus der Anwesenheit amerikanischer Kriegsschiffe mit der entsprechenden Verteidigungsausrüstung im Mittelmeer ergibt sich keine erhöhte Terrorgefahr, die zu einer Gefährdung eines in gewisser Entfernung befindlichen Kreuzfahrtschiffes führen könnte.
AG München, Urt. vom 17.2.2004
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Bestellnummer:: 651J0402171
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U R H E B E R R E C H T
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© Reiserechts-Register 2008 - Urteile zu Pauschalreisen, zur Mängelrüge, zu den Informationspflichten, zur Buchung, zum Flug, zur Bahnbeförderung, zur Busbeförderung, zur Schiffbeförderung, zum Reisegepäck, zur Unterkunft, zum Lärm
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