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Urteil AG Duisburg 20.11.2002 Rückflugvorverlegung
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A B F L U G F V E R S P Ä T U N G R Ü C K F L U G - V O R V E R L E G U N G
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FLUG | FLUGZEITENÄ'NDERUNG | Abflugverspätung | Flugvorverlegung | Rückflug-Vorverlegung|
BGB § 651 d Abs. 1; § 651 c Abs. 1
Leitsatz 1. Die Zumutbarkeitsgrenze für Flugverspätungen ist im Rahmen der Auswirkungen des Massenreiseverkehrs bei vier Stunden Verspätung zu ziehen.
2. Vorher angekündigte Abflugverzögerung um 8 ½ Stunden auf dem Hinflug und um weniger als acht Stunden auf dem Rückflug sind hinzunehmen, wenn der Reisende durch Übersendung der Reiseunterlagen und Flugtickets vor Reisebeginn über die veränderten Flugzeiten informiert wurde.
3. Die Flugvorverlegung ist für den Reisenden nur unzumutbar, wenn die Nachtruhe verloren geht oder wesentlich verkürzt wird.
4. Flugzeiten, die im Reiseprospekt und in der Reisebestätigung mit einem Änderungsvorbehalt versehen sind, werden nicht Vertragsbestandteil. Eine Konkretisierung tritt allenfalls mit der Übersendung der Reiseunterlagen ein.
AG Duisburg, Urt. v. 20.11.2002
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B E S T E L L E N U N D D O W N L O A D E N
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Bestellnummer:: 651d021120
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U R H E B E R R E C H T
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© Reiserechts-Register 2007 - Urteile zu Pauschalreisen, zur Mängelrüge, zu den Informatonspflichten, zur Buchung, zum Flug
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